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Die erste Niederlage dieser Saison musste das Team des Ahlhorner SV am dritten Spieltag der Faustball Bundesliga der Frauen in Berlin gegen die SG Stern Kaulsdorf hinnehmen.

Nach der 5-Satz-Niederlage kam man im anschließenden Duell gegen den VfL Kellinghusen noch einmal mit einem blauen Auge davon. Mit 3:1 ging das Match an den ASV.

Ahlhorner SV – SG Stern Kaulsdorf 2:3 (11:6; 12:10; 10:12; 6:11; 4:11)
Einen guten Start erwischten die Ahlhornerinnen gegen den Gastgeber aus Kaulsdorf. Mit Hilfe technischer Fehler der gegnerischen Angreiferin ging man schnell in Führung und hatte so leichtes Spiel, den Satz für sich zu entscheiden. Auch im zweiten Durchgang behielt man bis zum Stand von 8:5 die Nase vorn. Doch Kaulsdorf begann eine Verfolgungsjagd, durch die der Gegner sich sogar die Führung zum 8:9 erkämpfen konnte. Die besseren Nerven hatten in dieser Phase die Ahlhornerinnen, die schließlich mit 12:10 den zweiten Durchgang beendeten. Ähnlich verlief der dritte Satz, in dem das Team um Angreiferin Celina Minx mit 5:1 in Führung ging. Doch diesmal waren es die Kaulsdorferinnen, die sich für die erneute erfolgreiche Aufholjagd mit 12:10 selbst belohnten. Anschließend brach das Spiel der Oldenburgerinnen aus unerklärlichen Gründen ein. Wenig erfolgreich agierte man im Angriff und zunehmend geriet man durch das clevere Spiel der Kaulsdorferinnen ins Straucheln. Nun lief bei den Gastgebern alles zusammen, sodass der 4. Satz zum 2:2 Ausgleich verdient an die Ostberlinerinnen ging. Auch im Entscheidungssatz setzte die stark aufspielende Jugendweltmeisterin Sophia Frenzel in Kaulsdorfer Reihen Angreiferin Aniko Müller reihenweise in Szene. Ahlhorn fand kein Mittel gegen das variable Leinenspiel und verlor deutlich mit 4:11.

Ahlhorner SV – VfL Kellinghusen 3:1 (11:3; 7:11; 11:8; 11:5)
Ein Déjà-Vu wollte das Meiners-Team um jeden Preis verhindern, denn vor einem Jahr kehrte man in der gleichen Konstellation der Gegner mit leeren Händen aus Kellinghusen zurück. Trotz über 90-minütiger Spieldauer im ersten Match war der ASV gleich hellwach. Im ersten Durchgang profitierte man von der fehlerhaften Kellinghusener Spielweise, sodass ein wenig an Sicherheit zurückgewonnen wurde. Davon ließen sich die Holsteinerinnen nicht beirren und gingen ihrerseits wiederum im zweiten Durchgang mit 6:0 in Führung. Ein Wechsel auf Seiten der Ahlhornerinnen brachte zwar neuen Wind ins Team, doch holte man den großen Vorsprung nicht auf. Kellinghusen erspielte sich den Satzausgleich zum 1:1. Kämpferisch und entschlossen präsentierte sich der ASV in der anschließenden Phase des Spiels. Viele Aktionen glückten den Angreiferinnen Celina Minx und Geburtstagskind Imke Schröder und auch die Abwehrreihe mit Sandra Wortmann, Jacqueline Zaddach und Janna Köhrmann stand nun sicher. Nach dem 11:8-Satzssieg ließ man sich auch im vierten Durchgang nicht mehr von der Siegesspur abbringen. „Heute haben wir am meisten mit uns selbst zu kämpfen gehabt. Es war wichtig, dass wir uns aus diesem Loch rausgezogen haben und uns die zwei Punkte sichern konnten!“ resümierte Trainerin Edda Meiners die durchwachsene Leistung ihrer Spielerinnen.
Sandra Wortmann